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Kunst am Bau für die Minna-Cauer-Schule, Berlin Tempelhof //

Random Conversations

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    Unser erstes Ziel hatten wir mit Leichtigkeit erreicht: Gemeinsam bis zum Sommer 2025 über 1.000 Fragen für die neue integrierte Sekundarschule „Minna-Cauer-Schule“ erstellen! Die Fragen für unser Projekt werden von Lehrer:innen, Schüler:innen, Mitarbeitenden, Ehemaligen und Eltern der Schulgemeinschaft geschrieben.
    Inzwischen sind es sogar schon fast doppelt so viele und die Anzeigetafel ist im neuen Gebäude installiert. Die Schulgemeinschaft der ehemaligen Schule am Berlinickeplatz ist im Sommer 2026 eingezogen und füllt das Gebäude mit Leben.


    Die Haltung, aus der die Fragen für dieses Kunst-am-Bau-Projekt geschrieben werden, ist ganz einfach: Stell dir vor, „Schule“ sei eine Person und ihr könntet euch unterhalten.
    Stelle mindestens zehn Fragen.
    Sprich Schule gerne direkt mit „du“ an.

    Ob sie auf den Lehrinhalt, das Gebäude, die persönliche oder politische Dimension von Schule abzielen oder ein dringendes Anliegen besprechen, wird den Fragenden überlassen. Die Fragen werden möglichst mit direkter Ansprache formuliert. Fragen mit diskriminierendem Inhalt werden aussortiert. Los gehts!

    • Einweihung Kunst am Bau 10/2026


      Die Minna-Cauer-Schule wurde feierlich eröffnet und damit auch Random Conversations.

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    ist ganz einfach: Stell dir vor, Schule sei eine Person und ihr könntet euch unterhalten. Stelle mindestens zehn Fragen. Sprich Schule gerne direkt mit du an.
    Die Schule, die du triffst, kann eine Schule in 20 Jahren sein oder die Schule wie du sie kennst. Die Schule kann das Gebäude oder die „Idee Schule” sein.

    Müssen wir draußen sein?

    Müssen wir draußen sein?

    Machst du spannenden Unterricht?

    Machst du spannenden Unterricht?

    Warum so früh aufstehen?

    Warum so früh aufstehen?

    Wann hast du dein erstes Eis bekommen?

    Wann hast du dein erstes Eis bekommen?

    Bist du dumm?

    Bist du dumm?

    Welche Fähigkeiten hast du?

    Welche Fähigkeiten hast du?

    Wie fühlst du dich, wenn du dreckig gemacht wirst?

    Wie fühlst du dich, wenn du dreckig gemacht wirst?

    Kann ich in der Pause mein Handy benutzen?

    Kann ich in der Pause mein Handy benutzen?

    Kann ich mich bei dir wohlfühlen?

    Kann ich mich bei dir wohlfühlen?

    Warum gibt es Schule?

    Warum gibt es Schule?

    Bist du modern?

    Bist du modern?

    Magst du Hamburger?

    Magst du Hamburger?

    Sei mal ehrlich: Benutzt du Chatgpt?

    Sei mal ehrlich: Benutzt du Chatgpt?

    Was bedeutet dein Name?

    Was bedeutet dein Name?

    Hast du schon mal Eis gegessen?

    Hast du schon mal Eis gegessen?

    Wie findest du die Schule?

    Wie findest du die Schule?

    Machst du lecker Essen?

    Machst du lecker Essen?

    Gibt es hier Turniere?

    Gibt es hier Turniere?

    Hast du auch ein Handy?

    Hast du auch ein Handy?

    Kannst du reden?

    Kannst du reden?

    Fragen lesen

    Über das Projekt

    In einem offenen 2-phasigen Kunst am Bau-Wettbewerb wurde entschieden: Für die neue integrierte Sekundarschule „Minna-Cauer-Schule“ (ISS Eisenacher Straße) wird ein dynamisches Kunstwerk in enger Zusammenarbeit mit der Schulgemeinschaft entstehen.
    Im Eingangsbereich wird eine 14 Meter breite, digital steuerbare, mechanische Fallblatt-Anzeige installiert. Es wird handgefertigt und bezieht sich in seiner einzigartigen Form direkt auf die Architektur des Schulgebäudes. Auf der Anzeige wird immer eine Frage an Schule zu sehen sein – eine aus Hunderten.
    Sie wird viermal täglich während der Unterrichtspausen gewechselt. Natürlich mit dem typischen sanft klackenden Geräusch dieser Anzeigetafeln.
    Alle Fragen stammen von der Schulgemeinschaft und wurden in kooperativen Workshops über drei Jahre gesammelt.
    Der Entwurf stammt von Birte Endrejat. Die Künstlerin wurde vom Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg mit der Realisierung beauftragt.
    Random Conversations ist für das Gebäude und den Kontext entwickelt und als permamentes Kunstwerk für diesen Standort realisiert.

    Birte Endrejat Random Conversations, 2026
    Birte Endrejat Random Conversations, 2026
    Künstlerin und Schülerinnen schauen auf Buchstaben an einem analogen Display
    Random Conversations Baustellenbesuch
    Birte Endrejat, Random Conversations
    Birte Endrejat Random Conversations, 2026
    Birte Endrejat Random Conversations, 2026
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    Shadow
    ISS EIS_Eingang
    Schulgebäude Außenansicht (©AFF Architekten und Bauherrin: HOWOGE)

    Künstlerin

    Birte Endrejat

    Birte Endrejat arbeitet mit Raumplänen, angeleiteten Komparsen und raumgreifenden Installationen. Sie erschafft temporäre Gefüge die untrennbar mit der Ausgangssituation verwoben sind. Darin untersucht sie den Ort als Bedingung für Handlung und setzt sich mit unsichtbaren Machtstrukturen und Regelwerken von Orten auseinander.
    Birte Endrejat studierte an der Hochschule für Künste Bremen im Bereich konzeptuelle Zeichnung und Bildhauerei und an der Université du Québec à Montréal, Kanada. Sie war von 2008–2012 Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes, nahm 2010 am „Advanced Course in Visual Arts“ der Fondazione Antonio Ratti, Como, Italien, bei Gastprofessor Hans Haacke teil.
    Ihre Arbeiten wurden in zahlreichen internationalen Ausstellungen gezeigt, so etwa in Berlin, Bangkok, Mailand und Nagoya; Arbeits- und Aufenthaltsstipendien unter anderem in Montreal, New York und auf der Raketenstation der Stiftung Insel Hombroich, Neuss.
    Seit 2008 ist sie Teil des Künstlerkollektivs mark, das sich aus Vertreterinnen der Disziplinen Architektur, Design, Sozialwesen und Bildender Kunst zusammensetzt. Endrejat lebt seit 2009 in Berlin. www.birteendrejat.com

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    © 2025 Birte Endrejat


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